Wie die Unterwasser-Artemis-Mondanzüge der NASA Astronauten für die Mondfinsternis trainieren

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Um zum Mond zu fliegen, muss man manchmal zuerst unter Wasser gehen.

Das klingt kontraintuitiv. Sie wollen Steine ​​und Vakuum. Es entstehen Blasen und Chlor. Doch für das Artemis-Programm sind beide untrennbar miteinander verbunden.

NASA-Wissenschaftler haben sich kürzlich fit gemacht. Sie stürzten sich in das Neutral Buoyancy Laboratory in Houston. Ihr Ziel? Um die harten Bedingungen zu simulieren, die am Südpol des Mondes auf sie warten. Insbesondere die permanenten Schatten, bei denen das Licht knapp und die Arbeit schwierig ist.

Dabei handelt es sich nicht nur um Testanzüge. Es sind die Artemis-Mondanzüge. Und sie werden einer strengen Überprüfung unterzogen, bevor irgendjemand über eine Markteinführung nachdenkt.

Simulation von Mondlicht mit niedrigem Winkel

Die Bilder dieser Übung zeigen zwei Explorationsgeologen der NASA. Sie sind auch Artemis-Wissenschaftsoffiziere. Sie tragen Geologiewerkzeuge, die für außerirdische Oberflächen entwickelt wurden. Aber der eigentliche Test ist nicht die Ausrüstung. Es ist die Beleuchtung.

Sie setzten eine simulierte Mondnutzlast ein. Die Lichtverhältnisse wurden in einem niedrigen Winkel gehalten. Dies ahmt die Position der Sonne in der Nähe des Mondhorizonts nach. Warum ist das wichtig? Denn die Landezonen liegen im Dauerschatten.

Zukünftige Entdecker werden in nahezu völliger Dunkelheit operieren. Sie können sich nicht auf die helle Mittagssonne verlassen. Sie müssen wissen, wie sie bei minimaler Sicht navigieren, Proben nehmen und überleben können. Wenn Sie Ihre Hand nicht vor Ihrem Gesicht sehen können, brauchen Sie Ausrüstung, die auch im Dunkeln funktioniert. Sie brauchen ein Training, das sich an die Dunkelheit anpasst.

Die Physik eines Pools in Texas

Der Standort ist das Johnson Space Center der NASA. Die Anlage ist ein 40 Fuß tiefes Becken. Techniker manipulieren hier den Auftrieb. Sie können es reduzieren, um unterschiedliche Anziehungskräfte zu simulieren. Mars? Mond? Sie wählen es ein.

Für diesen speziellen Lauf konfigurierten sie den Tank so, dass er die Schwerkraft des Mondes nachahmt. Es entspricht etwa einem Sechstel der Erdanziehungskraft. Das Gehen ist umständlich. Das Springen fühlt sich langsam an. Schweres Gerät fühlt sich handlich an, ist aber dennoch umständlich.

Entscheidend war, dass dies das erste Mal war, dass zwei Geologen gleichzeitig in der NBL ausgebildet wurden. Bei früheren Tests wurden möglicherweise Astronauten isoliert oder der Schwerpunkt lag auf Systemprüfungen. Das war Feldarbeit. Echtzeit-Interaktion zwischen Teammitgliedern unter simuliertem außerirdischem Druck.

Warum wir nicht zurückgekehrt sind (und warum wir gehen)

Das letzte Mal betrat die Menschheit 1972 den Mond. Das war vor über fünf Jahrzehnten. Die Apollo-Ära ist eine ferne Erinnerung, aber der Ehrgeiz bleibt bestehen. Artemis ist nicht nur eine Wiederholung. Es ist eine Entwicklung.

Die Herausforderungen sind technisch und immens. Die Auswahl eines Mondlanders ist immer noch ein bewegliches Ziel. Die Entwicklung lebenserhaltender Systeme für Langzeitaufenthalte erfordert neue Lösungen. Aber bevor Sie die Raketengleichung lösen, müssen Sie die Leute trainieren, die die Rakete fahren.

Mondgeologie kann man nicht im Klassenzimmer unterrichten. Du brauchst das Gewicht. Du brauchst den Widerstand. Sie müssen spüren, wie ein Stein unter einer behandschuhten Hand gleitet, wenn die Schwerkraft schwach und das Licht schwach ist.

Training für die Schattenzonen

Die Artemis-IV-Mission zielt darauf ab, Menschen am Südpol des Mondes zu platzieren. Diese Region bietet wissenschaftlichen Wert: Wassereis in Kratern. Aber es bietet auch einen logistischen Albtraum. Das Gelände ist rau. Das Licht ist schwierig.

Durch das Üben mit Flachwinkelbeleuchtung bereitet sich die NASA jetzt auf die langen, dunklen Tage an der Oberfläche vor. Wenn ein Astronaut ein Werkzeug fallen lässt, fällt es nicht direkt nach unten. Es driftet. Es hüpft. Sie müssen lernen, es zurückzugewinnen, ohne an Schwung zu verlieren oder das Siegel ihres Anzugs zu brechen.

Diese Fotos fangen diese Vorbereitung ein. Zwei Wissenschaftler. Ein abgedunkelter Pool. Eine Simulation einer fernen Welt. Es sieht nach Training aus. Es ist Training. Und es ist wichtig, wenn die Rakete endlich feuert.