додому Різне Rekordtemperaturen der Ozeane signalisieren eine Beschleunigung der Klimakrise

Rekordtemperaturen der Ozeane signalisieren eine Beschleunigung der Klimakrise

Rekordtemperaturen der Ozeane signalisieren eine Beschleunigung der Klimakrise

Die Weltmeere haben im Jahr 2025 eine beispiellose Menge an Wärme absorbiert, was das neunte Jahr in Folge mit einer rekordverdächtigen Wärmeabsorption markiert. Dieser Anstieg der Wärmespeicherung ist nicht nur eine weitere Statistik; Es ist ein klarer Indikator dafür, dass das Klimasystem aus dem Gleichgewicht gerät, mit weitreichenden Folgen für das Wetter und die globale Stabilität.

Das Ausmaß des Problems

Laut einer in Advances in Atmospheric Science veröffentlichten Studie hat der Ozean im vergangenen Jahr zusätzlich 23 Zettajoule Wärmeenergie absorbiert. Um dies ins rechte Licht zu rücken: Das entspricht 12 Hiroshima-Bomben, die jede Sekunde im Meer explodieren. Dies ist keine theoretische Berechnung; Es ist ein Maß für die Rohenergie, die dem größten Wärmesenker der Erde zugeführt wird. Der Anstieg ab 2024 (16 Zettajoule) ist erheblich und bestätigt einen sich beschleunigenden Trend.

Wissenschaftler verfolgen die Erwärmung der Ozeane anhand von zwei Hauptmessgrößen: der Meeresoberflächentemperatur und dem Wärmegehalt der Ozeane. Während die Meeresoberflächentemperatur im Jahr 2025 als die drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen eingestuft wurde, kommt der eigentliche Alarm von der Gesamtwärme, die im Ozean gespeichert ist. Hier ist die Zahl von 23 Zettajoule am wichtigsten. Die Daten werden aus mehreren Quellen zusammengestellt, darunter der NOAA, dem Copernicus Climate Change Service der Europäischen Union und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, um eine umfassende und zuverlässige Bewertung zu gewährleisten.

Warum Meereswärme wichtig ist

Die Rolle des Ozeans bei der Absorption von über 90 % der überschüssigen Wärme aus Treibhausgasemissionen macht ihn zum Hauptregulator der atmosphärischen Temperatur. Diese Absorption bleibt jedoch nicht ohne Folgen.

  • Extremes Wetter: Wärmere Ozeane führen zu stärkeren Stürmen, erhöhen den weltweiten Niederschlag und schaffen Bedingungen für verheerende Meereshitzewellen. Der jüngste Hurrikan in Jamaika und Kuba, schwere Überschwemmungen im Mississippi-Tal und extreme Monsunregenfälle in Pakistan stehen alle mit diesen erhöhten Temperaturen in Zusammenhang.
  • Klima-Ungleichgewicht: Die kontinuierliche Ansammlung von Wärme zeigt, dass das Klima der Erde nicht mehr im Gleichgewicht ist. Das System speichert Energie schneller, als es sie abgeben kann, wodurch eine gefährliche Rückkopplungsschleife entsteht.
  • Langfristige Auswirkungen: Änderungen der Meerestemperatur verändern die atmosphärische Zirkulation und Niederschlagsmuster und können in einigen Regionen zu anhaltenden Dürren und in anderen zu katastrophalen Überschwemmungen führen.

Schlüsselregionen der Erwärmung

Die stärkste Erwärmung fand im tropischen und Südatlantik, im Mittelmeer, im Nordindischen Ozean und im Südpolarmeer statt. Diese Regionen fungieren als wichtige Wärmespeicher und beeinflussen Wettersysteme in weiten Gebieten.

„Letztes Jahr war ein verrücktes, verrücktes Erwärmungsjahr“, sagt John Abraham, Mitautor der Studie, und unterstreicht die Dringlichkeit der Situation.

Der anhaltende Anstieg der Meerestemperaturen erfordert sofortige Aufmerksamkeit, da er darauf hindeutet, dass sich der Planet kritischen Schwellenwerten nähert, bei denen die Klimastabilität möglicherweise irreversibel gefährdet ist. Ohne drastische Reduzierungen der Treibhausgasemissionen werden sich diese Trends beschleunigen und zu häufigeren und schwerwiegenderen Klimakatastrophen führen.

Die rekordverdächtige Wärmeabsorption im Jahr 2025 ist nicht nur eine Statistik; Es ist ein Warnsignal dafür, dass sich die Klimakrise verschärft und die Folgen weltweit spürbar sein werden.

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