Der Mond befindet sich derzeit am 2. April 2026 in seiner Abnehmenden Gibbous-Phase, was bedeutet, dass er mehr als halb erleuchtet erscheint, aber jede Nacht allmählich an sichtbarer Größe schrumpft. Dies ist die Phase nach dem Vollmond, in der die rechte Seite auf dem Weg zum Neumond zu verblassen beginnt.
Was Sie heute Abend sehen können
Auch ohne spezielle Ausrüstung können Beobachter bei klarem Himmel markante Mondmerkmale wie den Kepler-Krater, das Aristarchus-Plateau und Mare Tranquillitatis erkennen. Ein Fernglas wird weitere Details offenbaren, darunter die Posidonius – und Endymion-Krater. Ein Teleskop bietet den klarsten Blick auf Gebiete wie den Landeplatz von Apollo 11, den Kaukasus und den Schiller-Krater.
Bevorstehender Vollmond und Mondzyklus
Der nächste Vollmond wird am 1. Mai erwartet und markiert den ersten von zwei Vollmonden in diesem Monat. Dies verdeutlicht die etwa 29,5-tägige Umlaufperiode des Mondes um die Erde, in der er acht verschiedene Phasen durchläuft.
Mondphasen verstehen
Das sich verändernde Aussehen des Mondes wird durch seine Umlaufbahn um die Erde und dadurch verursacht, wie viel von seiner sonnenbeschienenen Oberfläche aus unserer Perspektive sichtbar ist. Hier ist eine Aufschlüsselung der acht Phasen:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und macht seine sichtbare Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist erleuchtet und nähert sich der Fülle.
- Vollmond: Das gesamte Gesicht des Mondes ist vollständig beleuchtet.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt auf der rechten Seite (nördliche Hemisphäre) zu verblassen.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel): Die Hälfte des Mondes ist auf der linken Seite beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Streifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er wieder dunkel wird.
Diese Phasen sind ein vorhersehbares Ergebnis der Mondumlaufbahn, haben aber die menschlichen Kulturen seit Jahrtausenden beeinflusst. Von Kalendern bis hin zu Folklore – der Mondzyklus fasziniert und inspiriert immer noch.
Die Phasen des Mondes werden sich weiterhin verschieben und Beobachter können damit rechnen, dass der sichtbare Anteil abnimmt, bis der nächste Neumond erscheint.
























