Der Mond tritt nach mehreren Nächten mit minimaler Beleuchtung in eine sichtbare Phase ein. Heute Abend, am 20. Februar 2025, werden Beobachter einen zunehmenden Halbmond sehen, dessen Oberfläche zu etwa 9 % beleuchtet ist. Dies markiert den Beginn eines Mondzyklus, in dem der sichtbare beleuchtete Anteil allmählich zunimmt.
Was Sie heute Abend erwartet
Ohne optische Hilfsmittel sind wesentliche Merkmale wie das Mare Crisium (Meer der Krisen) und Mare Fecunditatis (Meer der Fruchtbarkeit) mit bloßem Auge erkennbar. Wer ein Fernglas oder ein Teleskop nutzt, kann auch mit der Beobachtung des Endymion-Kraters rechnen. Von der Nordhalbkugel aus gesehen erscheint der zunehmende Halbmond als dünner Streifen auf der rechten Seite des Mondes.
Bevorstehender Vollmond
Der nächste Vollmond findet am 3. März statt und folgt einem etwa 29,5-tägigen Mondzyklus. Der vorherige Vollmond war am 1. Februar. Das Verständnis dieser Zyklen ist von grundlegender Bedeutung für die Verfolgung der Mondsichtbarkeit und ihres Einflusses auf Himmelsereignisse.
Mondphasen verstehen
Der Mond umkreist die Erde in etwa 29,5 Tagen und durchläuft dabei acht verschiedene Phasen. Obwohl wir immer die gleiche Seite des Mondes sehen, ändert sich der Winkel des von seiner Oberfläche reflektierten Sonnenlichts während dieser Umlaufbahn, wodurch die Illusion von zunehmenden und abnehmenden Phasen entsteht. Diese Phasen sind:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und macht seine sichtbare Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein kleiner Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (nördliche Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Zunehmender Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist erleuchtet und nähert sich der Fülle.
- Vollmond: Das gesamte Gesicht des Mondes ist sichtbar.
- Waning Gibbous: Der Mond beginnt auf der rechten Seite an Licht zu verlieren.
- Drittes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der linken Seite beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Streifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er wieder dunkel wird.
Diese Phasen sind eine natürliche Folge der Ausrichtung von Erde, Mond und Sonne. Das sich verändernde Aussehen des Mondes ist historisch mit der menschlichen Kultur, der Landwirtschaft und sogar der Mythologie verbunden.
Der Mondzyklus verläuft vorhersehbar weiter und bietet denjenigen, die ihn beobachten, eine konsistente himmlische Darstellung.


























