Der Mond befindet sich derzeit in seiner Wachsing Gibbous-Phase, was bedeutet, dass er mehr als halb beleuchtet, aber noch nicht voll erscheint. Am Mittwoch, 25. Februar 2026, sind etwa 59 % der Mondoberfläche von der Erde aus sichtbar. Diese zunehmende Beleuchtung ist Teil des natürlichen Mondzyklus und wird bis zum nächsten Vollmond andauern.
Den heutigen Mond beobachten
Heute Abend können Sie mit bloßem Auge markante Merkmale wie Mare Vaporum, Tranquillitatis und Serenitatis leicht erkennen. Für eine klarere Sicht können Sie mit einem Fernglas den Mare Nectaris und den Alphonsus-Krater sehen. Teleskopbeobachter können sogar historische Wahrzeichen lokalisieren, darunter die Landeplätze von Apollo 11 und 16 sowie den Grabenbruch Rima Ariadaeus.
Mondzyklus und bevorstehender Vollmond
Der nächste Vollmond wird am 3. März stattfinden, nach einer etwa 29,5-tägigen Mondumlaufbahn. Der vorherige Vollmond war am 1. Februar. Die Phasen werden von der Position des Mondes relativ zur Erde und zur Sonne bestimmt und davon, wie viel Sonnenlicht seine Oberfläche erreicht. Der Zyklus wiederholt sich vorhersehbar und bietet ein kontinuierliches Muster von Beleuchtungsänderungen.
Mondphasen verstehen
Der Mond durchläuft auf seiner Umlaufbahn um die Erde acht verschiedene Phasen. Die gleiche Seite des Mondes ist uns immer zugewandt, aber die Menge des von seiner Oberfläche reflektierten Sonnenlichts variiert im Laufe des Monats, was zu diesen Veränderungen führt. Die Phasen sind:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und erscheint daher dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein kleiner Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist rechts beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte ist beleuchtet und nähert sich der vollen Beleuchtung.
- Vollmond: Das gesamte Gesicht wird beleuchtet, wodurch ein helles, kreisförmiges Erscheinungsbild entsteht.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt auf der rechten Seite nachzulassen.
- Drittes Viertel: Die linke Hälfte des Mondes ist beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Streifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er wieder verschwindet.
Der Mondzyklus ist ein grundlegendes astronomisches Phänomen, und die Verfolgung dieser Phasen ermöglicht ein klares Verständnis der Beziehung der Erde zu ihrem natürlichen Satelliten.

























